CHRONIK DER FUNKENZUNFT










Lange bevor die Erlacher Funkenzunft offiziell gegründet wurde, waren es Buben aus dem Stadtteil Hohenems-Erlach, die sich jeweils am Funkensonntag trafen. Sie sammelten alles mögliche brennbare Material(Umweltschutz spielte damals noch keine Rolle), machten einen Haufen daraus und zündeten diesen an. Das ganze war völlig unorganisiert, aber eine riesen Gaudi.

Sogar zahlreiche Zuschauer fanden sich jeweils zu diesem Ereignis ein.

Das ganze fand am Fusse des Schlossberges im historischen Gelände des "Tiergartens" statt. Es wird aus verlässlicher Quelle berichtet, dass diese Aktivitäten schon vor 1900 begannen.

Burschen aus anderen Stadtteilen wurden darauf aufmerksam und versuchten,hier kräftig mitzumischen, was aber von den "Erlachern" nicht zugelassen wurde. Diesbezüglich wird von heftigen "Gefechten" berichtet, die dann letztendlich zum Erfolg führten. Es wurde und blieb dann eine reine "Erlacher" Veranstaltung 

Das ging so weiter, bis  am Funkensonntag 1962 etliche stramme Burschen auf die Idee kamen, dem Ganzen einen geordneten Rahmen zu geben.

Gesagt, getan! Am Abend nach dem Abbrennen des wilden Materialhaufens, machte man sich auf ins nahe gelegene Gasthaus "Schiffle" um zur Tat zu schreiten.

Nachdem der abgebrannte Kleinfunken ausgiebig getränkt wurde, schritt man unverzüglich zur Gründung einer Funkenzunft.

Es wurden folgende Funktionäre gewählt:

 

LepuchFunkenmeister:  Rudolf Lepuch, Obmann von 1962 bis 1967 +

            Stellvertreter und Chronist:  Alois Maierhofer +

            Funkendaddy:  Hermann Fenkart +

            Transportführer:  Friedrich Fenkart

            Funkeningenieur:  Herbert Hammerer +

            Protokoll und Schriftführer:  Goswin Häfele

            Kassier:  Hartmut Häfele

            Funkenfotograf:  Werner Seewald

            Hilfskräfte:  Gebhard Burtscher+, Josef Fenkart, Hans Amann, Friedl Taucher

In den folgenden Jahren nahm die Erlacher Funkenzunft eine stetige Aufwärtsentwicklung. Mehrmals musste ein neuer Funkenplatz gefunden werden. Es kamen von Jahr zu Jahr mehr Besucher. Ein Glücksgriff war dann das Jahr 1982, als wir von den Familien Dr.Bertel und DDr.Berchtold das Gelände des ehemaligen Steinbruchs im Erlach zur Verfügung gestellt bekamen. Diesen Platz benützen wir heute noch. Mittlerweile ist das Funkenabbrennen jeweils am Funkensonntag (der Sonntag nach Aschermittwoch) ein Grossereignis geworden.

Nachstehend die Obmänner unserer Funkenzunft nach Rudolf Lepuch:

 

BernoBerno Häfele  1968 - 1975  und 1979 - 1980

 

Amann WalterWalter Amann 1976 - 1978

 

Mathis ReinhardReinhard Mathis 1981 - 1997 (längst dienender Obmann,steile Aufwärtsentwicklund der Zunft)

            Ehrenmitglied

 

Mathis HelmutHelmut Mathis  1998 - Juni 2002

 

             Bernd Mathis  Juli 2002 - Sept. 2004 

 

Heinz VisintainerHeinz Visintainer ab Sept.2004 bis 12.4.2012

        Norbert Fenkart        Norbert Fenkart ab 13.4.2012                                                                    

      

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